Aller guten Dinge sind 3

Aktualisiert am 26.08.2015
Beitrag 2 von 5 der Artikelserie: Antigiftködertraining
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Antigiftködertraining

Ausspucken, vorbeilaufen, anzeigen: das sind die drei Übungen, mit denen wir unser Antigiftködertraining aufbauen.

  • Drop it (Aus)
  • Vorbeilaufen an Fressbarem
  • Anzeigen von Fressbarem

Bevor es weitergeht, wieder ein wunderbares Video mit Moana. Dieses Mal liegen zwei Wienerle am Wegrand. Sie wurden dort ausgelegt, ohne dass Moana es gesehen hat.

Markertraining ist ein Gesamtpaket

Ein Hund, der Angst hat, dass ihm etwas weggenommen wird, wird bei Sichtung von etwas Fressbarem schauen, dass er es ganz schnell aufnimmt und runterschluckt.

Das Antigiftködertraining ist deshalb nicht für sich zu sehen, sondern Teil eines Gesamtpakets von Vertrauen und Spaß miteinander haben.

Die beste Voraussetzung dafür, dass der Hund freudig am ausgelegten Futter vorbeiläuft oder es anzeigt, ist eine entspannte Arbeitsatmosphäre und viel und gutes Futter – nicht nur bei den Übungen zum Giftköder, sondern auch in allen anderen Trainingseinheiten mit dem Clicker. Der Hund lernt, dass er immer und jederzeit mit leckeren Überraschungen rechnen kann.

moana

Drop It!

Für ein verlässliches Antigiftködertraining lernt der Hund aufs Signal, Dinge auszulassen, d.h. alles was er im Maul hat, auszuspucken. Wir üben das so, wie Chirac Patel es vorschlägt (dazu gibt es bereits einen Artikel).

Mit Drop It lernt der Hund auf positive Weise, alles, was er im Maul hat, auszuspucken. Durch den geschickten Übungsaufbau muss der Hund nie Angst haben, leer auszugehen oder etwas „Schlechteres“ zu bekommen.

Futter links liegen lassen

Aber es langt natürlich nicht, wenn der Hund nur lernt, auf Signal etwas auszulassen. Läuft der Hund frei, siehst du vielleicht erst zu spät, dass er etwas aufgenommen hat.

Deshalb lernen die Hunde, an Fressbarem vorbeizulaufen. Den Aufbau wird hier beschrieben.

Diese Übung hilft nicht nur bei möglichen Giftködern, sondern auch, wenn Pferdeäpfel oder Schafsköttel auf dem Weg liegen.

Futter anzeigen

Die Giftköder liegen aber meistens nicht offen auf dem Weg, sondern seitlich in die Büschen.

Da hilft nur, dass der Hund lernt, das Futter anzuzeigen. Auch diesen Aufbau beschreibe ich in einem der nächsten Artikel.

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt!

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