Angst beim Autofahren

Aktualisiert am 20.07.2016
Beitrag 1 von 5 der Artikelserie: Angst vorm Autofahren
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Die Basics – Angst beim Hund

Gerade beim Autofahren oder bei Geräuschen (Gewitter, Silvester) hat dein Hund keinen Einfluss auf die Angstauslöser. Er hat keine Chance diese zu vermeiden – egal was er tut. Dieses Gefühl, machtlos zu sein beziehungsweise seinen eigenen Zustand nicht verbessern zu können, ist eine schreckliche Erfahrung. Eine solche Situation stresst den Hund und kann auf lange Sicht auch seinen gesundheitlichen Zustand verschlechtern.

Deshalb muss die Angst des Hundes unbedingt ernst genommen werden!

Mythos Angst – Angst wird durch Gutes verstärkt

Angst wird durch angenehme Konsequenzen nicht verstärkt. Jedoch wirkt Stimmungsübertragung spezienübergreifend. Das bedeutet, dass frau den Hund nicht bemitleiden sollte oder selbst Angst haben sollte. Auch möchte nicht jeder Hund in so einer Situation gestreichelt werden. Den Hund zum Kuscheln zu zwingen, fügt dieser Situation etwas weiteres Unangenehmes hinzu und könnte somit die Angst verschlimmern.

Erstellung eines Trainingsplans

Warum ist ein Trainingsplan wichtig?

Wenn ein Trainingsplan erstellt wird, beschäftigt sich frau vor allem mit der Frage: was will ich von meinem Hund anstatt sich damit zu beschäftigen, dass der Hund unerwünschtes Verhalten zeigt.

Das überlegte erwünschte Verhalten wird dann in mehrere Teilschritte zerlegt. Schritt für Schritt arbeitet frau sich dann näher an das Endverhalten. Durch das schrittweise Arbeiten lassen Erfolge für Hund UND Mensch nicht lange auf sich warten – das motiviert!

Was sollte in einem Trainingsplan enthalten sein?

In einem Trainingsplan sollte unbedingt der aktuelle Stand festgehalten werden, um sich selbst immer motivieren zu können. Hat frau im Training einen Rückschlag und glaubt es geht gar nicht voran, kann sie sich in Erinnerung rufen, wie das Verhalten zu Beginn aussah.

Das Endverhalten muss definiert und genau beschrieben werden. Das ist wichtig, damit frau in den Trainingseinheiten genau weiß, was sie von ihrem Hund erwartet. Hier reicht es aber nicht zu sagen, der Hund soll ruhig sein beim Autofahren.

Frau sieht am Endverhalten, was sie von ihrem Hund erwartet – und das ist doch ziemlich viel:

  • der Anblick des Autos soll keine Angst mehr auslösen
  • Hund soll freiwillig UND freudig ins Auto springen
  • Hund soll sich auf einen Platz hinlegen und dort bleiben
  • die Tür soll geschlossen werden können, ohne dem Hund Angst zu machen
  • die Autofahrt soll ruhig verlaufen – den Hund nicht ängstigen/stressen
  • beim Öffnen der Tür soll Hund liegen bleiben bzw. stehen bleiben
  • erst nach einem Signal soll der Hund aussteigen

Beispiel für einen Trainingsplan

So sieht z. B. mein Trainingsplan aus.

Trainingsplan-Auto

Also, dann schreibt doch gleich mal euren Trainingsplan auf.

Morgen beschreibe ich, welche Hilfsmittel und begleitenden Maßnahmen das Training unterstützen können.

Weiterführende Links

Lara – Angst-Newsletter mit Buchempfehlungen

Mythos Angst

Körpersprache

Ute Blaschke-Berthold

Buch: Bettina Specht, Angsthunde

 

7 Antworten

  1. avatar Sonja sagt:

    was, wird ernsthaft geraten wenn einem „keine Zeit“ für ein intensives langwiriges Traning bleibt, weil der Mensch arbeiten gehen muss? Einen Hund 8 – 12 Stunden alleine lassen, ist auch keine Lösung

    SOS Bachblüten über 3 Wochen äusserlich gegeben –> haben nichts genützt. im Gegenteil – das Fell klebte nur noch!

    wenns im Essen ist, frisst sie einfach nicht mehr – und übers Wasser, trinkt mein 2 Hund aus dem selben Napf

    ich bin gerne offen für Vorschläge!!!!

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