Der Hunde-Blues

Beitrag 5 von 6 der Artikelserie: Entspannter Alltag
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Fast jeder kennt ihn – kaum einer spricht gern darüber: der Hunde-Blues erwischt beinahe jeden Hundehalter früher oder später! 

Frust und Aggressionen

titus-zerrt Es gibt sie, diese Tage, an denen nichts gelingen will – und man das Gefühl hat, nicht zum Hund durchzudringen. Schnell kommen dann Gedanken wie „Der weiß genau, was er machen soll“, „Das macht der doch mit Absicht!“ oder sogar wüste Phantasien auf – obwohl man es ja eigentlich besser weiß.

Gerade die aktuellen Temperaturen scheinen viele Vierbeiner nachhaltig zu beeinflussen – ebenso wie uns Menschen.

Hunde-Blues

Da kommt es dann vielleicht zu einen Strudel aus Frust und Aggressionen und zwar auf beiden Seiten der Leine – keiner kann es dem anderen recht machen.

Das ist der Hunde-Blues, der uns und unsere Beziehung zum Hund mit Zweifeln und negativen Gefühlen belastet.

Wir projezieren dann häufig auch andere Dinge, mit denen wir unzufrieden sind, auf den Hund: das schlechte oder zu heiße Wetter, der Ärger im Job, die lange To-do-Liste… Das ist menschlich, aber nicht wirklich fair!

Eine andere Sicht auf die Dinge

titus-am-see Machen Sie sich bewusst, was Sie schon alles mit Ihrem Hund erreicht haben. Fragen Sie sich, ob es wirklich der Hund ist, der Ihnen gerade den letzten Nerv raubt. Ist es nicht vielleicht doch der Job, das Wetter, der Streit mit einer Freundin?

Tanken Sie Kraft und arbeiten Sie gezielt an diesen Baustellen!

Überlegen Sie auch, ob es Stressoren gibt, die Ihren Hund momentan stärker belasten als sonst, z.B. Hitze, Schmerzen, läufige Hündinnen in der Nachbarschaft – und versuchen Sie, diese so weit wie möglich zu reduzieren. Ihr Hund wird es Ihnen danken!

Was hilft gegen den Hunde-Blues?

Hier ein paar Möglichkeiten, mit dem Hunde-Blues umzugehen:

Kein Training!

Ist unsere Stimmung schlecht, will nichts so richtig gelingen. Dann ist es Zeit für eine Trainingspause. Besser nicht trainieren, als das Training mit schlechten Gefühlen zu belasten.

Erleben Sie stattdessen einige Tage lang nur schöne Dinge mit dem Hund: Machen Sie ruhige Spaziergänge in ablenkungsarmer Umgebung, wenn möglich mit Freilauf.

Ihr Hund darf dabei „seinen Hobbys“ nachgehen: buddeln, planschen, schnüffeln. Lassen Sie die Zeit einfach verstreichen und beobachten Sie den Vierbeiner bei Dingen, die ihm Spaß machen. Kommt er zu Ihnen gelaufen, belohnen Sie ihn mit einem extratollen Leckerchen oder einer Kuschel- oder Spieleinheit und lassen ihn danach wieder laufen .

Kuscheln

titus planscht Beim Kuscheln wird Oxytocin ausgeschüttet – ein Hormon, das beruhigt und in der Forschung auch oft mit Vertrauen und Liebe in Verbindung gebracht wird. Kraulen Sie Ihren Hund, wenn er es gerne hat und bieten Sie ihm Kontaktliegen an.

Auszeit für Mensch vom Hund

Gönnen Sie sich auch mal eine Auszeit vom Hund – lesen Sie ein gutes Buch, trinken Sie ein Glas Wein und treffen Sie sich mit Freunden.

Vielleicht gibt es auch Menschen in Ihrem Freundeskreis, die gerne einen Tag auf Ihren Hund aufpassen – ein wenig Abstand tut zu Zeiten des Hunde-Blues gut.

Danach freuen Sie sich sicherlich wieder umso mehr auf das Zusammensein mit Ihrem Vierbeiner!

Und was ist Ihre Strategie gegen den Hunde-Blues?

4 Antworten

  1. Kenn ich gerade auch. Neun Monate selbstbewusstsein an der Leine. Lieber nix tun als innerlich brodeln oder Revierwechsel. Das funktioniert immer

  2. avatar Milo sagt:

    Diesen Blues hatten wir gestern auch! Schön, dass eine Kuschelstunde auf dem Sofa vieles wieder ins richtige Licht rückt!

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