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Bei der variablen Verstärkung wird der Hund nicht mehr nach einem festen Plan, sondern zufällig belohnt.

So weiß der Hund nie, wann die nächste Belohnung kommt und strengt sich besonders an. Das erlernte Verhalten wird also sehr regelmäßig und besonders eifrig gezeigt.

Verhalten, das über variable Verstärkung gelernt wird, ist besonders gegen Vergessen geschützt. Da es eine Weile dauern kann, bis die Belohnung kommt, wird das Verhalten unermüdlich angeboten.

  • Verstärkung erfolgt nach Zufallsprinzip
  • Verhalten wird sehr widerstandsfähig gegen Löschen, weil der Hund nie weiß, nach welcher Wiederholung er belohnt wird
  • der Hund arbeitet mehr für weniger Verstärker
  • Bei Verhalten, die zeitlich ausgedehnt werden sollen (Bleib-Übungen) werden die Verstärker in zeitlich unvorhersehbaren Abständen „ausgedünnt“ – das wird „nach variablem Intervall“ genannt
  • „Glücksspiel-Effekt“