Grenzenlos kreativ – die Walt-Disney-Strategie

Aktualisiert am 02.10.2014
Beitrag 1 von 2 der Artikelserie: Walt-Disney-Strategie
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Wir wissen immer genau, warum etwas nicht klappt. Was, wenn es aber ganz anders wäre?

disney

Mit destruktiver Kritik machen wir uns und anderen häufig das Leben schwer. Wir sind zu schnell dabei, Vorschläge zu verwerfen und wissen viele Einwände, warum etwas nicht funktionieren kann. Leider führt das oft dazu, dass wir handlungsunfähig werden, also gar nichts mehr tun. Hier können wir von Walt Disney lernen.

Walt Disney hat in seinem Leben Ziele verwirklicht und Dinge erreicht, die den meisten Menschen völlig unmöglich erschienen sind. Das lag an seiner Kreativitätsstrategie: Er tat seine berufliche Arbeit nämlich nicht an einem Ort, sondern an mehreren. Vor allen Dingen bei der Entwicklung neuer Ideen reservierte er drei unterschiedliche Plätze.

An einem Ort träumte er, an einem zweiten Ort fragte er sich, wie man die Traumbilder umsetzt und am dritten Ort unterzog er seine Pläne einer kritischen Prüfung.

3 Rollen

Er spielte also mit drei Rollen:

  • der TräumerIn
  • der RealistIn
  • der KritikerIn

Er spielte immer nur eine dieser Rollen und diese nacheinander – und in genau dieser Reihenfolge. Das machte wohl seinen großen Erfolg aus.

Wir vermischen diese Rollen häufig. Wir träumen und überlegen uns gleichzeitig, wie wir den Traum umsetzen können. Wenn wir einen Plan machen, überlegen wir uns schon die möglichen Kritikpunkte. Und wenn wir jemanden kritisieren, dann versuchen wir bewusst konstruktiv zu sein.

Trenne diese Rollen konsequent und verwende die Walt-Disney-Strategie, um deine eigenen Ziele zu verwirklichen.

traeumer

1. TräumerIn

Suche nach Zielen und Visionen. Mache dir keine Gedanken darum, ob sich diese Gedanken umsetzen lassen, sondern schwelge in deinen Phantasien.

Es ist dir völlig egal, wie man das jemals umsetzen soll, ob das realistisch ist, inwieweit das klappt, ob sich das lohnt… Du träumst! Du phantasierst! Du lässt deinen Visionen freien Lauf…

2. RealistIn

realist

Nun nimm die Rolle der Realistin ein und frage dich, wie du die Ideen umsetzen, den Traum realisieren kannst. Alles ist möglich. Dir stehen alles Geld, alle Zeit und alle Ressourcen der Welt zur Verfügung.

Die Frage ist nicht, ob du die  Idee umsetzen, sondern nur wie du sie verwirklichen kannst. Du musst dir auch keine Gedanken darüber machen, ob der Traum, die Idee toll ist oder sich lohnt.

Mache dir einen Plan. Überlege, über welche Mittel und Möglichkeiten du bereits verfügst und welche Mittel, Möglichkeiten und Menschen du noch benötigst. Plane die Schritte zur Umsetzung der Idee. Gehe immer davon aus, dass dein Plan sich realisieren lässt.

3. Kritikerin

kritiker

In der Rolle der KritikerIn betrachtest du den Plan und untersuchst ihn auf seine Schwachpunkte. Finde die Fehler, die Illusionen. Bemühe dich nicht, konstruktiv oder nett zu sein. Sage einfach, was Sache ist…

Zurück auf Anfang

…und wieder 1. TräumerIn

Und danach wirst du wieder zur TräumerIn. Du nimmst die Kritik nicht persönlich, sondern erweiterst deine Vision so, dass die Kritik sich auflöst.

Es ist wichtig, dass du die Kritikpunkte Schritt für Schritt durchläufst und deinen Traum erweiterst, nicht etwa zurechtschnippelst oder zusammenstutzt.

Und wie kannst du das im Hundetraining nutzen?

In der nächsten Folge dieser Artikelserie zeige ich euch an einem Beispiel, wie die Walt-Disney-Strategie euer Training verbessert.

 

5 Antworten

  1. avatar anjoli sagt:

    da bin ich schon sehr gespannt auf den nächsten teil. =c)
    das hört sich interessant an.

  2. avatar Brigitte Becker sagt:

    Super!http://markertraining.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_good.gif Ich freue mich auf die nächste Folge.http://markertraining.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_yahoo.gif

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