Beitrag 2 von 2 der Artikelserie: Hundebegeisterung neu wecken!
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Machen wir uns nichts vor. Es gibt Tage (oder Wochen), da findet man seinen Hund doof – oder nimmt ihn überhaupt nicht positiv wahr. Die tierische Begeisterung hat deutlich nachgelassen. Doch für Hundeleute ist das kein Dauerzustand. Wir sind im Grunde viel zu verbunden mit unserem Tier, um es „nur so nebenbei“ im Alltag mitlaufen zu lassen. Und unsere Hunde haben auch viel zu viel Tolles zu bieten.

Also, ändern wir unsere Einstellung und entdecken wir die herrlichen Seiten des Lebens mit Hund neu. Wie? Mit Stolz, mit Spiel, mit Sonnenseiten und neuen Spaziergängen. Dieser kurze „Aufgabenzettel“ kann die eigene Hundebegeisterung wieder neu entfachen – und ganz bestimmt andere damit anstecken.

Unterwegs für Spaß sorgen

To do 1: Sei stolz darauf, was dein Hund alles kann!

Jaja, dieses klappt nicht und bei jener Gelegenheit hört der Hund nicht, er bellt im falschen Moment und haart überhaupt die ganze Zeit. Sie sind etwas genervt – von Stolz keine Spur. Das liegt daran, dass Sie nur auf die Fehler blicken.Wenden wir uns statt dessen dem zu, was Ihr Hund kann. Ach, das bisschen? Ich bin mir sicher, es ist mehr als „ein bisschen“.

Holen Sie einen Zettel, nummerieren Sie die Zeilen durch von 1 bis 15, 20 oder mehr. Nun tragen Sie hinter jeder Ziffer eine Sache ein, die Ihr Hund kann oder genau so macht und hinbekommt, wie Sie es von ihm erwarten. Bei Nummer fünf sind Sie schon am Schluss? Niemals! Oft übersehen wir die guten Dinge, weil man sie selbstverständlich nimmt.

Eine Hilfe: Denken Sie an Unarten, über die andere Hundebesitzer klagen. Was ist mit: Ihr Hund verbellt keine Postboten, Ihr Hund buddelt nicht im Garten, Ihr Hund verträgt sich mit (den meisten) Artgenossen, Ihr Hund sieht toll aus, Ihr Hund kann super Sitz, Ihr Hund lässt sich gut bürsten, Ihr Hund beißt den Tierarzt nicht, Ihr Hund lässt Sie am Wochenende länger ausschlafen … gehen Sie durch Ihre Woche und Sie werden massenweise fündig. Diese Liste lesen Sie sich selbst laut vor. Und – wieder stolz? Bestimmt!

Nur ein Spielzeug holen

To do 2: Stärke eure Freundschaft – ganz spielerisch!

Bindung, Bindung, Bindung, Bindung. Wenn es etwas gibt, was das Leben mit Hund schöner macht als alles andere, dann ist es das Gefühl der Verbundenheit mit diesen besonderen Tieren. Ist Ihnen dieses Gefühl verloren gegangen, dann grübeln Sie nicht, sondern fangen Sie an zu spielen.

Ballwerfen? Nein! Bringen Sie sich unbedingt selbst mit ein ins Spiel. Dafür können Sie einen Parcours in Ihrem Garten improvisieren – aus Kisten mit Decke darauf als Tunnel, mit Brettern zum Drüberlaufen, mit Regenschirmen zum Slalom-Ersatz. Stellen Sie Station für Station Ihrem Hund vor, üben Sie erst alles einzeln und dann hintereinander. Anstrengend – und ganz bestimmt erfolgreich. Hinterher ein tolles Gefühl, das zusammen geschafft zu haben.

Sind Sie mehr für Kopfspiele im Haus und für die Sonnenseiten des Lebens – lesen Sie nächste Woche weiter.

Fotos von Christiane Blenski

 

Eine Antwort

  1. avatar Leonie sagt:

    Das ist ein guter Artikel. Beim Lesen dachte ich, ein echter Hundemensch wird seinen Hund niemals doof finden. Aber dann habe ich mich daran erinnert, dass ich auch mal einen hatte, den ich gelegentlich doof fand.
    Deshalb ist ein kleiner Klaps auf den Hinterkopf durchaus nützlich, sich wieder mehr anzustrengen und das Verhältnis zum Hund zu verbessern.
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    Denn nur ganz wenige Leute haben den besten Hund der Welt.

    Und wir neigen eben leider dazu, immer das Negative zu sehen. Eigentlich können wir nix dafür, das ist angeboren und hat einen Selektionsvorteil.

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