Rosie Lowry, Die stille Kommunikation

Aktualisiert am 29.10.2015
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Rosie Lowry, Die stille Kommunikation der Hunde verstehen.

Mit stiller Kommunikation ist das Ausdrucksverhalten unserer Hunde gemeint.

Je besser HundehalterInnen ihren Hund verstehen, umso weniger Kontrolle werden sie ausüben. Und darum geht es in diesem Buch: die Grenzen des Hundes erkennen und respektieren anstatt dem Hund seinen Willen aufzuzwängen.

Die Autorin erklärt deshalb, wie Hunde körpersprachlich kommunizieren und der Mensch so unerwünschtes Verhalten schon im Vorfeld erkennt.

Sie zeigt auf, wie Mobbing unter Hunden aussehen kann und was man dagegen unternimmt.

Sie wirbt für Verständnis – wenn der Hund unsere Kommandos nicht befolgt, hat das in der Regel nichts mit Ungehorsam oder Aufsässigkeit zu tun, sondern es liegt ein Missverständnis vor. Der Hund versteht nicht, was der Mensch von ihm will.

Mangelndes Verständnis kann beim Hund Stress erzeugen und ihn krank machen. Wer seinen Hund nicht versteht, verstärkt oft die Kontrolle.

Dabei sollte sich der Mensch eigentlich immer fragen: muss der Hund das jetzt tatsächlich lernen? Welche Kommandos gebe ich? Was ist angemessen, wie will ich mein Ziel erreichen?

Wenn ein Hund Stress hat, sollte er aus der Situation rausgenommen werden, es sollte ihm Raum und Zeit zur Bewältigung gegeben werden.

Hunde leben heute in einer künstlichen Welt, Erholungszeit ist daher wichtiger als Bewegung, denn die Hunde bekommen oft zu wenig Ruhezeiten.

Hunde brauchen viel Ruhe/ Schlaf, sie haben wie wir Menschen auch gute und schlechte Tage. Sie müssen viel ertragen, auf das sie keinen Einfluss haben. Deshalb ist es wichtig, ihnen innerhalb bestimmter Grenzen Handlungsfreiheit zu lassen.

Bei der deutschen Ausgabe des Buches handelt es sich um eine überarbeitete und an manchen Stellen erweiterte Version des englischen Originals.

Das Buch ist durchgängig farbig, erklärende Fotos unterstützen den Text. Am Ende jedes Kapitels werden die wichtigsten Gedanken noch einmal zusammengefasst.

HundehalterInnen, für TrainerInnen ist nichts Neues im Buch.

durchschnittlich

Die Grundaussage des Buches gefällt mir: wir sollten mehr danach schauen, was unsere Hunde wollen und was ihnen gut tut und nicht so sehr unsere Vorstellungen durchsetzen.

Neben ausreichenden Ruhezeiten ist es wichtig, den Hunden innerhalb bestimmter Grenzen Handlungsfreiheit über ihr Leben zu geben, da ein zu stark kontrolliertes Leben Stress erzeugt und krank macht.

Um das beurteilen zu können, ist es unerlässlich, die Körpersprache des Hundes interpretieren zu können.

So weit, so gut. Leider ist die sprachliche Vermittlung nicht so gut gelungen.

Nachdem ich die ersten Seiten gelesen hatte, habe ich mir das ebook im Original bei amazon runtergeladen. Warum? Die Übersetzung hakelt, es ist sehr mühsam, sich durch die Sätze zu arbeiten, die fast 1 zu 1 aus dem Englischen übernommen wurden. Manche Sätze habe ich auch nach mehrmaligem Lesen nicht wirklich verstanden.

Soviel zur Übersetzung. Aber auch die Struktur des Originals fand ich etwas verwirrend. Das springt hin und her.

Sehr gut gefallen haben mir die Zusammenfassungen am Ende jedes Kapitels.

Rosie Lowry hat Abschlüsse in Tierpflege, -management und –handling. Sie hat eine Ausbildung bei Sheila Harper abgeschlossen.

Taschenbuch: 122 Seiten

Verlag: Birgit Laser Verlag; Auflage: 1 (21. Mai 2015)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3980981061

ISBN-13: 978-3980981064

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