Schreiben ist Handwerk

Aktualisiert am 19.12.2013
Beitrag 1 von 1 der Artikelserie: Artikel schreiben
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Hundetraining über Wegweisend Positive Verstärkung WPV™ macht Spaß. Es macht aber manchmal keinen Spaß, Artikel zu lesen, in denen über diese Trainingsmethoden geschrieben wird…

Jetzt schreiben sie auch noch…

Es erscheinen viele Artikel im Internet, die über Methoden und Werkzeuge der Positiven Verstärkung informieren.

Auf facebook werden inhaltlich gute Artikel gerne mit den Worten „Toller Artikel“, „Unbedingt lesen“ weiterempfohlen.

Müde

Einladung zum Weiterlesen?

Ich folge dem Link, überfliege die Seite, lese vielleicht noch die ersten beiden Absätze, und dann bin ich oft wieder weg. Diese Artikel laden mich nicht zum Weiterlesen ein.

Ich finde die Texte manches Mal langweilig, fast immer zu lang und häufig schlecht strukturiert.

Schreiben ist Handwerk

Die Blog-Artikel werden in aller Regel als „theoretischer Hintergrund“ zum Training geschrieben. Sie wollen informieren und aufklären. Das ist wichtig, es wissen noch viel zu wenig Menschen um diese Möglichkeiten.

Deshalb ist es auch notwendig, die Texte so aufzubereiten, dass es Spaß macht, sie zu lesen. Dass Hundehalterinnen, die nicht „zur  Szene gehören“ Lust haben, diese Artikel zu lesen.

Aus diesem Grund sollten Trainerinnen, die etwas zu sagen haben und Artikel schreiben wollen, das Handwerk lernen!

Beim Schreiben gibt es, wie beim Hundetraining, Methoden und Regeln: Schreiben ist zu 95% Handwerk und zu 5% Talent.

Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, die Korrekturfunktion der Textverarbeitung zu benutzen und die Artikel von Kolleginnen oder Freundinnen gegenlesen zu lassen.

Vor dem Schreiben klären

Bevor mit dem Schreiben angefangen wird, sollte die Schreiberin sich drei grundsätzliche Fragen stellen:

  • Was will ich mit dem Artikel erreichen?
  • Für wen schreibe ich?
  • Ist der Artikel für die Leserin interessant?

Was will die Schreiberin mit dem Artikel erreichen?

Was ist die Botschaft der Schreiberin? Was soll die Leserin nach dem Lesen des Artikels wissen oder tun?

Viele der Artikel sind sehr oft schwer verdaulich: es wird zu viel in einen Artikel reingepackt. Die Schreiberin will sich auf keinen Fall den Vorwurf machen lassen, unzulässig zu vereinfachen.

Das bläht das Thema auf, und frau kommt vom Hölzchen zum Stöckchen.

Zuviel Information

Kaum ein Artikel zu den Werkzeugen der Positiven Verstärkung kommt ohne die gesamte Lerntheorie aus. Das schreckt Leserinnen ab. Die wollen was tun, nicht theoretisieren!

Viel besser ist es, nur einen Aspekt aus dem großen Bereich rauszunehmen, das Thema einzugrenzen.

Für wen schreibe ich?

Schreibe ich für interessierte KollegInnen? Dann kann ich ein Basiswissen voraussetzen, Fachbegriffe benutzen, ohne sie zu erklären und der Artikel darf auch etwas länger sein.

Oder schreibe ich für potentielle Kundinnen, d.h. interessierte Hundehalterinnen? Dann muss der Artikel ganz anders aufgebaut werden.

Ist der Artikel für die Leserin interessant?

Die ersten 10 Sekunden entscheiden, ob die Leserin einen Artikel tatsächlich liest. In dieser Zeit wird der Artikel grob gescannt: Überschriften und Bilder. Die Leserin sucht nach der Kernaussage des Artikels, um zu entscheiden, ob es sich lohnt, den Artikel zu lesen.

Wie ein Artikel aufgebaut wird, damit die Leserin diese Informationen schnell bekommt, ist Thema des nächsten Artikels.

 

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