Wer soll das noch verstehen? Viele Trainer – noch mehr Bedeutungen: positiv, negativ, Verstärkung, Bestrafung. Doch Vorsicht vor der Schwarz-Weiß-Denken-Falle!

Alles positiv

Positive Bestrafung ist keine "nette" Bestrafung, sondern besagt, dass durch eine hinzugefügte Konsequenz ein Verhalten zukünftig seltener auftritt.

Negative Bestrafung

Durch die negative Strafe soll ein Verhalten seltener auftreten. Dazu nimmst du dem Hund etwas, was er haben möchte weg oder enthält es ihm vor

Upps, versehentlich bestraft

Beim Markertraining geht es darum, Strafen zu vermeiden. Um nicht versehentlich zu strafen, musst du wissen, was der Hund alles als Strafe empfindet

Negative Verstärkung

Damit negative Verstärkung funktioniert, musst Du nicht nach dem Motto "viel hilft viel" vorgehen - ein homöopatischer Einsatz ist möglich und wirkungsvoll.

Lernen mit Gefühl

Guck' also nicht einfach nur auf die Begriffe. Viel wichtiger ist zu wissen, welches Gefühl die jeweilige Konsequenz beim Hund auslöst.

Alle Dinge hängen zusammen

Es reicht nicht aus, einen Trainingsaufbau einfach nur danach zu beurteilen, in welchen Quadranten er oberflächlich zu gehören scheint.

Strafe bestraft "unbeteiligte" Verhalten, hat unglaublich viele Nachteile, Risiken und Nebenwirkungen und verbreitet auch noch schlechte Laune und Unsicherheit