Targets am Longierkreis

Aktualisiert am 12.02.2013
Beitrag 2 von 15 der Artikelserie: Longieren
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Hat der Hund gelernt, die Targets anzulaufen, wird am Longierkreis weiter gearbeitet: so geht’s.

Bodentargets am Longierkreis

Nach diesen Vorarbeiten arbeiten alle Hunde am Kreis.

  • 8 Targets aussen auslegen
  • beim Erreichen des Targets clicken
  • jedes 2. Target entfernen
  • Targets abbauen, bis nur noch 2 Targets bleiben

8 Targets

Wir verteilen 8 Bodentargets aussen am Band. Sie geben dem Hund Sicherheit, da er weiß, was zu tun ist. Er kennt sein Ziel.

Geclickt wird, wenn der Hund das Target erreicht.

 

Targets entfernen

Nun wird jedes zweite Target entfernt, die Laufstrecke ohne Hilfsmittel für den Hund dadurch länger. Click und Belohnung erfolgt auf jedem Target.

 

2 Targets am Kreis

Nacheinander werden die Targets abgebaut, bis nur noch 2 Zielpunkte am Kreis bleiben.

Die Hunde laufen nun schon bewusst auf die Targets zu und beschleunigen das Tempo von alleine. Da sie ihr Ziel kennen, arbeiten sie freudig und entspannt.

Es ist wichtig, das Hilfsmittel „Bodentarget“ frühzeitig wieder abzubauen. Die Hunde kennen ihre Aufgabe, „emanzipieren“ sich und laufen gerne schon einmal voraus.

 

Motivation und Belohnung

Damit der Hund gerne mit uns arbeitet, muss er die richtige Belohnung bekommen. Jeder Hund hat seine individuellen Vorlieben.

Am besten legen wir eine Liste der Lieblingsbelohnungen für unseren Hund an. Ein Beispiel findest du im Artikel JET von Eva Zaugg.

Uns interessieren in der Aufbauphase nur die Belohnungen und Motivationsmittel, die vom Menschen zugeteilt werden, z.B. Leckerli, Spielzeug usw.

Praktisch sind Leckerli. Bevorzugt der Hund aber Spielzeug, wählen wir auf diesem Trainingsstand Zerrspiele, da sie nicht selbstbelohnend sind und der Hund gleichzeitig in unserer Nähe bleibt. Wir können das Spiel schnell wieder beenden und den Hund so im Arbeitsmodus halten.

Für den Distanzaufbau eignen sich eher Wurfspiele, da wir Hunde damit in eine Richtung lenken und das Tempo erhöhen können.

Es gibt Hunde, die weder spielen noch fressen mögen. Das ist meistens ein Zeichen für zu grosse Erregung. Diese Hunde können wir durch gemeinsame, gleichmässige Bewegung mit vielen Richtungswechseln und leisem Lob zur Ruhe bringen. (Siehe Artikel 6)

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass kurze Laufsequenzen mit häufigen Richtungswechseln bei unsicheren Hunden für gute Laune sorgen. Wahrscheinlich weil es den Bewegungsabläufen beim Spielen ähnelt.

Eine Antwort

  1. […] Milde: Longieren – Grundlagen Dagmar Milde: Targets am Longierkreis Dagmar Milde: Longierkreis mit Band Dagmar Milde: Stopp und Kehre Dagmar Milde: Belohnung im […]

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