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Bei aufgeregten, hyperaktiven Hunden wird oft empfohlen, sie mit einem Time Out runterzufahren. Wir sollten sie aber erst gar nicht so hochfahren lassen.

time-out

Time Out

Time Out bedeutet: der Hund wird für kurze Zeit ausgesperrt, d.h. er wird gestraft, indem ihm der soziale Kontakt entzogen wird (= Negative Strafe).

Das wird einige Male konsequent wiederholt und dann ist es gut – so weit die Theorie.

Es gibt Hunde, bei denen das klappt und andere, die durch ein Time Out, d.h. durch die Trennung vom Menschen hochgradig gestresst sind.

Der Druck steigt

Selbst wenn der Hund danach ruhig erscheint, ist es also nicht gesagt, dass er tatsächlich ruhig ist. Vielleicht hat er aus Angst vor der Strafe, nämlich ein erneutes Aussperren, einfach nur gelernt, sich zu kontrollieren.

Das ist wie ein Dampfkochtopf: wenn der Druck nicht rausgenommen wird, gibt es irgendwann eine Explosion.

Konditionierte Entspannung – wie fühlt sich Ruhe an?

Deshalb ist es wichtig, dass Hunde lernen, wie sich Ruhe anfühlt. Das geht am besten mit der konditionierten Entspannung.

Kurze Trainingseinheiten

Ein Time Out setzt immer zu spät an: wir puschen den Hund hoch und strafen ihn dann dafür.

Besser ist es, das Training so aufzubauen, dass der Hund erst gar nicht so hochfährt, d.h. kurze Trainingseinheiten und viele kleine Pausen.

schnueffelpause

Mach‘ mal Pause

Pause kann bedeuten: der Hund liegt einfach nur rum und ruht sich aus. Pause kann aber auch aktiv gestaltet werden: wir können den Hund schnüffeln oder etwas kauen lassen oder Futter streuen, nach dem er suchen kann.

Pausen sind Teil des Trainings

Wenn wir unseren Hund genau beobachten, finden wir die Balance zwischen Beschäftigung und Ruhe-Übungen.

D.h. wir binden die Pausen ins Training ein, sie sind Trainingseinheiten, in denen der Hund Ruhe lernt.

Ein gut durchdachter Trainingsaufbau macht also Strafe durch Time Out überflüssig.

 

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