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Timing ist alles

Im Markertraining lernt der Hund umso schneller, je besser dein Timing ist.

Gerade, wenn du neu im Markertraining bist, ist es schwierig, punktgenau zu clicken. Häufig bist du etwas zu spät dran. Aber das wird mit der Übung immer besser.

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Timing üben

Wenn du schon einmal einen Clickerkurs mitgemacht hast, dann kennst du sicher diese Übung: eine Teilnehmerin prellt einen Ball in unregelmäßigen Abständen auf den Boden und deine Aufgabe ist es, immer beim Aufkommen den Balles zu clicken. Das ist gar nicht so einfach.

Aber du kannst auch ohne Helferin das richtige Timing üben:

  • Schau dir einen Film oder eine Talkshow an und clicke bestimmte Verhaltensweisen, z.B. jedes Mal, wenn sich eine Person ins Gesicht fasst oder nach vorne beugt oder…
  • Du kannst dich auch selber bei einer Übung filmen und sie danach noch einmal anschauen. Von außen draufgeschaut, siehst du sicher noch viel mehr Möglichkeiten zum Clicken.

Tipp Nr. 1: Den Hund genau beobachten

Auch, wenn du bereits ganz gut im Timing bist, passiert es, dass das Training stagniert und du nur langsam Fortschritte machst.

Das liegt oft daran, dass du dich zu sehr aufs Ziel fokussierst und „Nebenverhalten“ mitverstärkst. So nimmt der Hund fälschlicherweise an, dass dieses Nebenverhalten gewünscht ist.

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Der Hund soll z.B. lernen, mit der Nase an die Tür zu stupsen, um sie zu schließen. Du clickst die Bewegung auf die Tür zu, das Berühren der Tür usw. Klappt anfangs auch ganz gut, doch auf einmal setzt der Hund vehement die Pfote ein.

Wahrscheinlich hast du in den Trainingseinheiten davor übersehen, dass mit der Bewegung auf die Tür zu auch immer die Pfote mit angehoben wurde. Der Hund hat den Click mit dieser Pfotenbewegung verbunden und bietet die jetzt als verstärkt an.

Dumm gelaufen, zurück auf Start.

Tipp Nr. 2: Den Hund genau beobachten

Du musst also genau hinschauen, darfst aber den Blick dabei nicht zu eng halten. So siehst du alles, was der Hund anbietet und kannst genauer clicken.

In dem Beispiel siehst du also den Pfoteneinsatz und clickst jetzt vielleicht eine Zeitlang so früh, dass die Pfote gar nicht erst angehoben wird. Der Hund merkt, dass nicht die Pfotenbewegung belohnt wird.

Es ist toll: wenn du dein Timing verbesserst, dann verbesserst du auch automatisch deine Beobachtungsfähigkeit. Das wird dir in auch außerhalb des Markertrainings eine große Hilfe sein. Also hier der letzte Tipp:

Tipp Nr. 3: Den Hund genau beobachten

 

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