Dein Hund nimmt viel stärker deine Körpersignale wahr als deine Signalwörter. Und du gibst immer Körpersignale, auch wenn dir das gar nicht bewusst ist.

Da du nicht immer alles siehst, was dein Hund macht, sollte er lernen, dass es sich für ihn lohnt, Futter anzuzeigen.

Futter links liegen lassen ist gerade für Staubsauger-Hunde eine Herausforderung.

Ausspucken, vorbeilaufen, anzeigen: das sind die drei Übungen, mit denen wir unser Antigiftködertraining aufbauen.

Viele hochwertige und abwechslungsreiche Belohnungen machen einen Teil des Erfolgs beim Antigiftködertraining aus.

Totschlagargument Nummer 1 in der Diskussion ums Clickertraining ist die Aussage: „Dein Hund macht das ja nur, weil sie den Keks will“. „Gut“, sage ich dann, „der Hund hat das Prinzip verstanden!“ Das ist ein Riesenschritt in die richtige Richtung.

Der Vorwurf, dass Markertraining emotionslos ist, stirbt einfach nicht aus. Stimmt aber nicht: Markertraining arbeitet mit den Emotionen beim Hund.

Verhalten absichern über Strafreize ist bei positiv gelerntem Verhalten absolut nicht notwendig, sondern verunsichert den Hund.

Beim Markertraining wird oft zu wenig geclickert. Der Hund "verhungert" mental und hat keinen Spaß. Das ist aber das Ziel: Spaß haben.

Hunde sollten lernen, gelerntes Verhalten nur auf ein Signal hin auszuführen. Dieser Schritt wird im Training häufig vernachlässigt.