Verhalten absichern über Strafreize ist bei positiv gelerntem Verhalten absolut nicht notwendig, sondern verunsichert den Hund.

Beim Markertraining wird oft zu wenig geclickert. Der Hund "verhungert" mental und hat keinen Spaß. Das ist aber das Ziel: Spaß haben.

Hunde sollten lernen, gelerntes Verhalten nur auf ein Signal hin auszuführen. Dieser Schritt wird im Training häufig vernachlässigt.

Hunde können nur schlecht Verhalten generalisieren. Wird etwas am Übungsaufbau verändert, müssen die Anforderungen wieder gesenkt werden.

Die Rütteldose kann wunderbar für einen positiven Aufbau eines Abbruchsignals genutzt werden.

Aus – Drop it!

Mich begeistert der Aufbau des „Aus“ - „Drop it“, wie ihn Chirac Patel beschreibt. Sauber aufgebaut wird der Hund wirklich alles loslassen, was er gerade im Maul hat.

HundehalterInnen erzählen oft stolz, dass ihr Hund „in Ruhe“ wartet, bis die Futterschüssel auf den Boden gestellt und freigegeben wird. Doch wartet der Hund tatsächlich in Ruhe?

Flexileinen

Flexileinen machen es für Hunde schwer, zu verstehen, dass sie an lockerer Leine laufen sollen. Denn hier gilt: wer zieht, kommt vorwärts.

Selber schuld?!

Wir belohnen oft unbewusst unerwünschtes Verhalten. Also sind wir selber schuld, wenn der Hund das immer und immer wieder zeigt.

Clicker- oder Markertraining eignet sich besonders gut für aggressive Hunde - die Umwelt wird berechenbar für den Hund und der Hund fasst Vertrauen.