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Wissen ist die Grundlage von Veränderung. HundetrainerInnen haben die Aufgabe, dieses Wissen zu verbreiten – für ein glückliches Miteinander von Mensch und Hund.

Achtung, da kommt ein Fisch geflogen </br>Foto: Doreen Israel

Bedienungsanleitung für Hunde?

Hunde kommen ohne Bedienungsanleitung ins Haus.

Deshalb finden es viele HundehalterInnen toll, dass es im Fernsehen Sendungen gibt, in denen sympathische Menschen den ZuschauerInnen erklären, wie Hunde erzogen und Probleme „gewaltfrei“ gelöst werden können.

Da werden schnelle Lösungen vorgegaukelt – dass oft monatelanges, intensives Training nötig ist, wird in den zusammengeschnittenen Sendungen verschwiegen.

Wo gewaltfrei draufsteht, ist oft nicht gewaltfrei drin

Wir wissen natürlich, dass diese Trainingsansätze meilenweit von gewaltfreiem Training entfernt sind und dass es auch anders geht. Aber die ZuschauerInnen wissen das nicht. Sie vertrauen den TrainerInnen im Fernsehen.

Wissen verbreiten

Mit dem Internet haben wir eine fantastische Plattform und können zeigen, dass modernes Hundetraining anders aussieht.

Wir können auch begründen, warum das so ist… Doch STOPP.

Die HundehalterInnen wollen keine Theorie, sie wollen die Praxis. Sie möchten konkrete Anweisungen bekommen und umsetzen!

Anleitungen, die kurz und knackig sind, die sich Schritt für Schritt nachmachen lassen, müssen also her. Schaubilder und Videos können die Umsetzung in die Praxis unterstützen.

Entspannter Herbstnachmittag - Susan, Akira und Pipps</br> Foto zVg E. Zaugg

Fehler in der Anwendung?

Natürlich kann es sein, dass beim Nachmachen Fehler gemacht werden – aber wie schlimm kann das sein im Verhältnis zu dem, was da im Fernsehen gezeigt wird?

Natürlich ist es gut, wenn sich die HundehalterInnen Unterstützung von Wegweisend Positiv arbeitenden TrainerInnen holen, da können wir gar nicht oft genug darauf hinweisen.

Wer sich das aber nicht leisten kann, wird dann den selbsternannten Hundeflüsterern überlassen?

Wissen teilen

Die AutorInnen von HUNDE DENKEN – Markertraining teilen ihr Wissen mit den HundehalterInnen und setzen so Impulse für ein glückliches Miteinander von Mensch und Hund!

 

10 Antworten

  1. avatar hajue gruschke sagt:

    meine Hündin aus Madaira, seit ca 4 Monate bei uns und etwa 3 jahre alt. Sie ist ein Mischling aus evtl chow chow und spitz, 14 kg Kampfgewicht.
    Nun hat sie eine ausgeprägten Jagdinstinkt, wenn wir spazieren gehen bin ich abgemeldet, selbst Leckerlie sind uninteressant. Ich muß sie Fuß-gehen lassen, sonst zieht sie mich hinter sich her. Vielleicht bekomme ich auf diesem Weg ein paar nützliche Tipps.http://markertraining.de/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_scratch.gif

  2. avatar Nina Werner sagt:

    Wiedermal ein guter Artikel!
    Ich nenne es liebevoll das „Linux-System“. Wissen sollte für Jeden Frei und einfach zugänglich sein! Wissen ist Macht und Wissen gehört uns allen!
    Die Dienstleistung Training, Vortrag, Seminar und Co. ist natürlich das was etwas Kosten darf und sollte!

    Leider ist die Meinung populär das Trainer welche in Funk und Fernsehn auftreten oder witzige Shows abhalten (Infotainment) wirklich Gut sind! Das betrifft ebenfalls die Ausbildung bei namenhaften Trainern – immer öfter hören ich das diese ein absolutes Muss sind!
    Was diese Leute sagen das MUSS halt Gut und Richtig sein!

    Ich stelle mir nur immer wieder gerne die Frage: nur weil es bekannt und beliebt ist, ist es deswegen gut?
    Denn mal ehrlich, je besser ein „Produkt“ sich verkauft, je mehr Geld möchten alle die daran verdienen aus dem Produkt heraus schlagen. Dann wird hier und dort eingespart … und dann? Haben wir ZackdiZack eine Pizza mit Analogkäse oder einen Döner mit altem Fleisch!
    Genauso ist es. meiner Meinung nach auch mit dem Hundetraining. Nur weil es sich Millionenfach verkauft ist es nicht unbedingt gut.
    Das zu erkennen, bedarf aber mehr zu Wissen als die eh schon propagierte Meinung und Grundhaltung gegenüber dem Wesen „Hund“.
    Damit Menschen sich wirklich bewusst entscheiden können, brauchen sie Konträrmeinungen und Konträrtheorien.
    Wie soll ich sonst (so Objektiv wie unsere Subjektivität das auch zulässt) das Apfelangebot von Supermarkt A als „das BESTE“ in der Stadt bezeichnen wenn ich das Angebot von Supermarkt B und C gar nicht kenne?!
    Wir Menschen sehen und beurteilen leider nur nach dem was wir Wissen. (Stichwort: Wahrnehmung)
    Unsere Handlungen werden davon abhängig gemacht wie wir eine Situation einschätzen – also nur davon was wir bereits Wissen.
    Wenn ich also immer vorgekaut bekommen habe das ein Hund, welcher mich anknurrt dominant ist, werde ich so ein Verhalten immer so beurteilen und natürlich dementsprechend handeln da ich nicht hinnehmen kann das an meinem Thron gesägt wird!
    Wüsste ich aber wirklich über Ressourcenverteidigung Bescheid würde ich die situation anders Einschätzen und dementsprechend auch anders handeln!

    Deswegen ist es für mich Aufklärung einer der wichtigsten Punkte.
    Immer wieder andere Meinungen, andere Theorien, andere Möglichkeiten aufzeigen! Egal wie! Texte, Erklärungen,Telefonate, Videos und Co.
    Einmischen, Diskutieren, Aufzeigen, Informieren, Helfen, Unterstützen und damit Ermöglicher sein! Jemand der Inspiriert, jemand der ein gutes Gefühl gibt!
    Aber in Zeiten des Internets, Tv-Shows und Co. darf all das nichts mehr Kosten…
    Wir sehen, auch Hundetraining muss sich weiter Entwickeln… wirklich durchhalten wollen das aber oft nur die Jenigen welche ihren Beruf als Berufung ansehen – schließlich kann man mit Kostenlosen Aktionen kein Geld verdienen.
    Schon sind wir bei der zweiten Geldquelle vieler Hundetrainer: Der Fort und Ausbildung von interessierten Hundehaltern zu Hundetrainern.
    Bei den X-1000 Ausbildungen (alle qualitativ Unterschiedlich da nicht nur jeder eine Hundeschule eröffnen, sondern auch jeder eine Trainerausbildung anbieten darf) den verschiedenen Ansichten und Berufsverbänden. Wer kann da schon den Überblick behalten?! Wie sollen interessierte Anfängertrainer oder Hundehalter die Trainer werden möchten diesen Djungle durchschauen?
    Zumal ich mich auch da immer wieder Frage, wie es sein kann das jeder mit genug Geld auf der Kante eine Ausbildung machen kann!
    Menschen beschweren sich darüber das jeder Lehrer, Sozialpädagoge, Erzieher werden kann. Egal ob geeignet oder nicht.So viel anders ist es hierbei doch auch nicht!
    Wer genug Geld auf den Tisch legen kann hat den Vorteil!

    Nach der Trainerausbildung habe ich dann erstmal „nur“ eine Grundausbildung (Weiterbildungen in diversen Bereichen sind ein muss für jeden Trainer!) und die auch noch vorgefiltert nach Meinungen der Ausbilder. Damit ist die Problematik der unterschiedlichen Arbeits und Denkansätze aber immernoch nicht behoben sondern nur verschoben worden. (schließlich hat jedermal irgendwo angefangen, auch jeder Ausbilder).
    Schaue ich weiter sehe ich Zertifizierungen, auch hier gibt es wieder verschiedene aber alle haben sie eines gemeinsam: sie kosten Geld.
    Auch das kann wieder Jeder machen der genug geld auf den Tisch legt und in der Regel den Prüfern sagt „was sie hören möchten“ (Einhergehend mit Fachbegriffen und auswendig gelernten Phrasen)

    Ich habe im Studium unterschiedlichste Professoren und Dozenten kennengelernt und später bei meinen Weiterbildungen im Bereich „Hund“ enorm davon profitieren können und für mich stark ausgesiebt.
    Die einen wollten das wir etwas lernen, selbst wenn es nicht der Meinung des Professors entsprach. Sie lehrten uns selbstständig zu denken, Konträrtheorien zu nutzen um uns eine fundierte Meinung zu bilden (die meisten Studenten haben diese Profs gehasst 😉 ).
    Die anderen wollten das wir ihr Skript auswendig lernen, die Fachtermini runterbeten können und deren bedeutung akribisch auswendig lernen sollten. Hauptsache man Spricht fliessend fachchinesisch und kann die Meinung des Profs wiedergeben und begründen.
    Mir sind Outlaws und Menschen lieber die sich selbst, übergreifend Fort und Weitergebildet haben, die verschiedenste Blickrichtungen kennen – vielleicht sogar Erfahren und sich ganz BEWUSST für einen Erziehungsstil entschieden haben.
    Berufung, statt Beruf auf Seiten der (professionellen) Trainer und Wisbegier auf Seiten der Halter, die wirklich Lust haben sich damit auseinander zu setzen was es „noch so“ gibt und nicht nur einem Guru nacheifern!
    Das wäre zu Wünschen!
    Erreichen kann man diese Wisbegier aber nur in dem man neugierig macht und anbietet. Also Wissen preisgibt und zur Verfügung stellt, diskutiert, berät, aufzeigt und Möglich macht.
    Niedrigschwellig, gut verständlich, leidenschaftlich und liebevoll.

    Danke für eure Mühe, eure Zeit, euer Engagement und eure Leidenschaft! Genau sowas braucht die „Hundewelt“!

  3. avatar Marmarla sagt:

    Vielen Dank für eure tollen Artikel, für die gut verständlichen Anleitungen und eure Aufklärungsarbeit.

    Leider scheinen wir hier noch im Entwicklungsland für wirklich positives Hundetraining zu leben: unsere „Hundewelten“ bestehen leider nur aus Hundeflüsterer/innen, Leitwölfen und Anhänger des Herrn Schüsselkloppers oder eines TV-bekannten Entertainers.Auch ich habe auf deren Trainingsmethoden vertraut, weil sie ja im Fernsehen auf den ersten Blick scheinbar funktioniert haben, weil der Trainer ja 30 Jahre Erfahrung hat oder eine teure Ausbildung absolviert hat! Bis mein Hund mir eindeutig gezeigt hat: so geht es nicht! Doch da waren unsere Probleme schon größer als je zuvor!
    Erst einige Seminare bei wirklich positiv arbeitenen Trainern und eure Anleitungen und Anregungen haben uns auf einen guten Weg gebracht.
    Unsere restlichen Baustellen sind im Vergleich zu früher ein Luxusproblem und immer wieder eine tolle neue Aufgabe!
    Selbst wenn ich im Training mal etwas ungenau bin oder falsch mache, ich mache aber damit nichts mehr kaputt!

    Ich freue mich immer wieder auf neue Artikel von den Autorinen von Markertraining.
    Für uns sind sie derzeit in unserer Region der einzige Weg zu eine glücklichen,entspannten Miteinander von Mensch und Hund!

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