Gesundheit – Besuch beim Tierarzt

Aktualisiert am 06.06.2013
Beitrag 5 von 7 der Artikelserie: Gesundheit Hund
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Die Probleme beim Tierarzt-Besuch

Der Besuch beim Tierarzt bedeutet für den Hund, dass er vielen Stressfaktoren ausgesetzt ist.

Die Wartezimmer in den Praxen sind oft relativ klein, so dass kaum Abstand zu anderen Patienten eingehalten werden kann.

Es riecht dort nach den anderen Tieren, die ebenfalls ihren Stress zu bewältigen haben.

Der Hund weiß nicht was passiert, hat evtl. noch eine schlechte Erinnerung an den letzten Besuch und ist dementsprechend schon angespannt.

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Wir wir unserem Tier helfen können

Wir suchen im Warteraum einen Platz so weit abseits wie möglich zu anderen Tieren auf.

Hunde haben eine Individualdistanz (Wohlfühldistanz), die je nach Typ unterschiedlich groß oder klein ist. Diese wird aufgrund räumlicher Gegebenheiten oft unterschritten. Außerdem kann direkter Kontakt auch eine Ansteckung von diversen Krankheiten zur Folge haben.

Von Zuhause haben wir eine Decke oder ein Kissen mitgenommen, so dass unser Vierbeiner seinen heimischen Geruch dabei hat und sich ablegen kann.

Wir beruhigen unseren Hund, geben ihm Zuwendung und ignorieren ihn nicht. Ist das Tier stark erregt und das Wartezimmer voll, kann der Hund je nach Witterungsverhältnissen im Auto warten, oder wir warten gemeinsam draußen.

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Was wir unterlassen sollten

Ein angespannter und gestresster Hund kann sehr schlecht Signale ausführen. Ihn also neben einer Katzenbox in ein Platz zu zwingen, stresst ihn noch mehr. Wenn er das nicht möchte, ist das also verständlich und wir sollten ihn auf keinen Fall schimpfen oder maßregeln.

Soziale Kontakte auf diesem engen Raum aufzuzwingen, ist auch keine gute Idee, ebenso nicht das Heranführen an Boxen mit Katzen oder Kleintieren. Da haben alle Beteiligten enormen Stress.

Bei soviel Stress im Wartezimmer wird das Tier die anschließende Behandlung noch schlechter ertragen können.

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Was wir an Vorarbeit leisten können

Wir trainieren mit unserem Hund bereits Zuhause, körperliche Manipulationen zuzulassen. Wir berühren ihn mit Ansage an sämtlichen Körperteilen und belohnen dies mit etwas besonders Gutem. Wenn ich beispielsweise in sein Ohr schauen möchte, sage ich „Ohr“, berühre es, klappe es hoch, markere und belohne dies.

Viele Tierärzte haben nichts dagegen, wenn wir einfach mal außer der Reihe die Praxis aufsuchen, den Hund sich dort umschauen lassen und ihn dafür sehr gut belohnen.

So sind die Tierarztbesuche nicht ausschließlich negativ verknüpft und der Hund lernt, dass ein Besuch dort auch toll sein kann.

Ein gutes Buch zum Thema

Wenn die Autorin noch mit Markersignalen arbeiten würde, wäre das Buch perfekt!

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